Parkett handgehobelt und gebürstet - Was ist das?

Was aber bedeutet eigentlich Parkett handgehobelt?

Zur Herstellung von handgehobelten oder auch handgeschroppten Parkett kommen verschiedene Hobel- und Schleifwerkzeuge zum Einsatz. Die glatte und neu aussehende Holzoberfläche wird solange bearbeitet, bis sie ein gealtertes und rustikales Aussehen erlangt hat. Dabei werden natürlich gegebene Unebenheiten mit dem Hobel praktisch herausgearbeitet. Das betrifft vor allem Astlöcher, welche in ihren Konturen vertieft werden, damit eine einzigartige und deutlich spürbare Haptik entsteht, welche sich besonders beim Barfußbegehen bemerkbar macht. Die unregelmäßig gewellte Oberfläche ist nicht nur deutlich sichtbar, sondern ebenfalls spürbar. Besonders in Räumen, in denen häufig barfuss gelaufen wird, entfaltet die gehobelte Oberfläche ihren wahren Charme. Die Nachbearbeitung der Holzelemente mit einem Schropphobeleisen versucht die charakteristisch gewellte Oberflächenstruktur.

Das gewisse Etwas von hangehobelten Eichenparkettt:

  • es hat ein gealtertes und rustikales Aussehen
  • es hat eine gewellte Oberfläche in Längsrichtung
  • es zeigt auch kleine Astausbrüche auf
  • das deutlich sichtbare Hobelbild sorgt für ein interessantes Lichtspiel

 

Was aber bedeutet eigentlich Parkett gebürstet?

Gebürstete Parkett Oberflächen sind besonders robust, da die weichen Holzanteile durch rotierende Bürsten beim Herstellungsprozess ausgebürstet werden. Es entsteht eine strukturierte Oberfläche aus den harten Holzfasern. Sollte dennoch einmal eine Delle oder ein Kratzer durch die Nutzung des Parkettbodens entstehen, so treten diese durch die gebürstete Oberfläche nicht so stark in den Vordergrund wie dies bei glatt geschliffenen Parkett der Fall wäre. Zudem betont die Bürstung die Natürlichkeit des Produktes, da die Maserung des Holzes noch besser zur Geltung kommt. Die Intensität einer Bürstung hängt dabei immer vom Grad der Bürstung und von der Härte des Holzes ab. Je weicher ein Holz, desto stärker spürt man die Bürstung. Je härter ein Holz, desto weniger Weichholzanteile können ausgebürstet werden.